Aktuelles

Gemeinsam für Inklusion am 5. Mai 2026

Am 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Dieser Tag macht auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen aufmerksam. Er zeigt auf, wo es Barrieren und Ungleichheit gibt.

Unter dem Motto „Eine für alle – wir sind viele“ haben sich die Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungen (EUTB®) im südbadischen Raum zusammengeschlossen um gemeinsam ein Zeichen für Inklusion und Gleichstellung zu setzen.

Die EUTB® ist ein bundesweites Beratungsangebot. Sie richten sich an Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen und ihre Angehörigen. Die Beratung ist unabhängig, kostenlos und auf Augenhöhe. Ziel ist es, Menschen in ihrer Selbstbestimmung zu stärken.

Im Rahmen des Protesttags sind wir an vier Orten im öffentlichen Raum präsent. Dort bieten wir Information und Beratung an. Unsere Stände finden Sie in:

  • Lörrach: 5. Mai, 11–15 Uhr, Alter Marktplatz, EUTB® der Fritz-Berger-Stiftung Lörrach
  • Freiburg am 6. Mai von 9–13 Uhr auf dem Kartoffelmarkt vor der Schwarzwald-City von der EUTB® der PRO RETINA Deutschland e. V.
  • Müllheim: 5. Mai, 14–18 Uhr, Kinovorplatz, EUTB® der PRO RETINA Deutschland e. V.
  • Emmendingen: 5. Mai, 10–13 Uhr, Schneckenbrunnen, EUTB® der Lebenshilfe Kreisvereinigung Emmendingen e. V.

Wir möchten informieren, zuhören und ins Gespräch kommen. Denn: Wir sind viele und wir wollen mit unseren Bedarfen ernstgenommen werden – am 5. Mai und an jedem Tag. Teilhabe ist nicht verhandelbar. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, uns an den Ständen zu besuchen.

Außerdem laden wir von der EUTB der Fritz-Berger-Stiftung in Lörrach Sie herzlich zu einer Selbsterfahrung ein. Unter dem Motto „Wie ist es, mit einer Sehbehinderung zu leben?” können Sie an drei Stationen erleben, mit welchen Herausforderungen sehbehinderte Menschen konfrontiert sind und welche Alltagstricks ihr Leben erleichtern.

 

Rückblick 13.11.2025

Am 13. November 2025 fand um 18:30 Uhr im FREIraum der Fritz-Berger-Stiftung ein Vortrag zum Thema „Behindertentestament” statt. Die Fachanwältin Ruth Mundanjohl von der Kanzlei Am Wasserturm in Mannheim referierte über die Gestaltung eines Behindertentestaments. Nach einer Einführung in die allgemeinen Erbfolgen wurde erläutert, worauf bei der Gestaltung eines Behindertentestaments zu achten ist. Das Ziel eines solchen Testaments besteht darin, zu verhindern, dass Menschen mit Behinderung, die Sozialleistungen erhalten, zu Selbstzahlern werden, wenn beide Elternteile versterben. Denn eine Erbschaft stellt nach dem Sozialhilferecht verwertbares Einkommen dar, sobald die Einkommens- und Vermögensgrenzen überschritten werden.

Frau Mundanjohl hat den Besucher:innen des Vortrags eine lehrreiche Einführung in das Thema gegeben. Dafür dankt ihr die EUTB® der Fritz-Berger-Stiftung.

 

 

Besuch der REHAB-Messe in Karlsruhe 

Am Donnerstag, den 22. Mai, unternahm die Beratungsstelle Wohnen und Technik der Fritz-Berger-Stiftung gemeinsam mit der EUTB® einen Ausflug zur REHAB Messe nach Karlsruhe. Auf der Messe mit 400 Ausstellern konnten wir uns die neuesten Entwicklungen in der Hilfsmittelversorgung anschauen und auch testen. Neben Hilfsmittelanbietern aus den Bereichen Mobilität, Alltag und Kommunikation waren auf der REHAB auch Selbsthilfevereine und Assistenzdienste vertreten. Die Messe war eine gute Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Rehabilitation und Pflege zu informieren. Außerdem gab es Fachvorträge, in denen Expert*innen über aktuelle Themen wie Neurorehabilitation, Prävention und barrierefreie Technik wie z.B. Autoumbauten referierten. Wir haben auch Kolleg*innen aus unseren Netzwerken getroffen und konnten informative Gespräche mit Hilfsmittelherstellern führen. Wir freuen uns, dass wir nun das neue Wissen und die Hilfsmittelangebote in die Beratung einbringen können.